Bayern-Triple einmal anders

Bayern-Triple einmal anders

Bayern-Triple einmal anders

Wenn es so etwas gibt, wie eine unternehmensinterne Bilderbuchkarriere, dann darf Michael Kleinheinz sie wohl für sich in Anspruch nehmen. Seine Bilanz nach elf Jahren bei Paul & Co ist beeindruckend. Ihm gelang das Triple: drei Berufsausbildungen, drei exzellente Abschlüsse, drei Karrieresprünge.

2009 hat er seinen Realschulabschluss druckwarm in der Tasche. Im Kopf hat er den Traum von einem Maschinenbaustudium. Und der ist mehr als eine fixe Idee. Er ist ein Leuchtturm für den talentierten, ehrgeizigen Teenager. Bei Paul & Co beginnt Michael Kleinheinz eine Ausbildung als Mechatroniker, die er 2013 als Klassenbester beendet. Noch im gleichen Jahr startet er die Ausbildung zum Packmitteltechnologen und wird 2015 mit seinem exzellenten Abschluss unterfränkischer Kammersieger. Nur ein Jahr später schließt er ein Studium in Teilzeit an, das er 2019 als Techniker Fachrichtung Maschinentechnik mit Schwerpunkt Maschinenbau abschließt. Voilà! Traum erfüllt.

Im Interview erzählt er von seinem schnurgeraden Weg in die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Paul & Co.

Fragen

Heute sind Sie Teil der Abteilung Forschung und Entwicklung (F&E) bei Paul & Co. Was hat den Impuls gegeben, dass Sie sich als Teenager für dieses Unternehmen entschieden haben?

Ich wohne in der Region und kannte das Unternehmen. Erste Berührungspunkte gab es bereits als Kind im Ferienprogramm. Darüber hinaus hat sich Paul & Co an einem Berufsinformationstag meiner Schule vorgestellt. Während eines darauffolgenden Praktikums wurde mein Interesse an einer technischen Berufsausbildung geweckt.

Erinnern Sie sich noch an Ihre Bewerbung bei Paul & Co?

Ja, ich erinnere mich, dass trotz des Prüfungscharakters während des Einstellungstests und des Probearbeitens Wert auf eine angenehme Atmosphäre gelegt wurde. Das tat gut.

Biografien sind heute oft verschlungen und haben Brüche. Ihr Weg war eher der Beweis dafür, dass eine Strecke die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist. Woher kommt diese Zielgerichtetheit?

Den Wunsch, Maschinenbau zu studieren, hatte ich schon früh. Paul & Co hat mir eine alternative Weiterbildungsmöglichkeit angeboten, die sich in verschiedene Stationen gliederte. Alles baute aufeinander auf. Jede Station war eine logische Folge der vorigen. Nach meiner ersten Ausbildung hospitierte ich ein halbes Jahr in der F&E-Abteilung. Hierhin kehrte ich später immer wieder zurück. Auch weil mich das Thema Development bei uns immer besonders fasziniert hat. Während meiner Ausbildung zum Packmitteltechnologen durchlief ich unterschiedliche Abteilungen, die an unserer Fertigung beteiligt sind. Als ich schließlich mein Teilzeit-Studium begann, konnte ich meine theoretischen Fähigkeiten direkt in den Entwicklungsprozess einfließen lassen.

Hatten Sie Unterstützer? Eine Art Karrierecoach? Jemanden, der mit Ihnen Ihre Entwicklung geplant hat?

Unsere Personalabteilung hat meine Pläne nicht nur berücksichtigt, sondern gefördert. Vor allem haben mich die Kollegen und Vorgesetzten von F&E immer unterstützt. Seit meiner Hospitation in 2013 wuchs mein Kompetenzbereich ständig und mir wurde immer mehr Verantwortung übertragen.

Apropos Förderung. Ihre Abschlüsse waren herausragend. Bereits in der Vergangenheit gab es sehr gute Ausbildungsabsolventen bei Paul & Co. Erfahren Azubis im Unternehmen besondere Unterstützung?

Es gibt eine innerbetriebliche Ausbildung bei Paul & Co, die alle Azubis und die dualen Studenten gemeinsam belegen. Das ist sicher ein wichtiger Grundstein, von dem alle profitieren.

Wenn jemand die Ambition besitzt, drei Qualifikationen in so kurzer Zeit zu erlangen, stehen ihm vermutlich viele Türen offen. Was ist das Besondere an Paul & Co? Was bindet Sie an das Unternehmen?

Als ich meine erste Ausbildung machte, waren die Auswirkungen der internationalen Banken- und Finanzkrise überall spürbar. Während in meinem familiär geführten Ausbildungsbetrieb ein solidarischer Beschäftigungspakt zwischen Arbeitnehmern und Geschäftsführung geknüpft wurde, mussten einige meiner Mitschüler um ihren Job bangen.

Der persönliche Kontakt zwischen Geschäftsleitung und Mitarbeitern verdeutlicht mir täglich, dass man hier Teil des Teams ist – nicht nur eine Nummer in der Personalabteilung. Paul & Co vereint für mich die Vorteile des Global Players mit denen eines bodenständigen Familienunternehmens.

Sie wirken nicht wie jemand, der jemals stehen bleibt. Welche beruflichen Ziele haben Sie sich für Ihre persönliche Zukunft bei Paul & Co gesetzt?

F&E ist ja ein Bereich, der das Gegenteil von Stillstand repräsentiert. Ich bin motiviert, stets offen für neue Herangehensweisen zu bleiben, Prozesse zu hinterfragen und nach neuen und kreativen Lösungen zu suchen. Damit möchte ich zu einem vertrauten und wertvollen Ansprechpartner für weitere Kollegen und Kunden werden.

Und welche Zukunft sagen Sie der Branche und Paul & Co voraus?

Das steigende Umweltbewusstsein und die stetig wachsenden Qualitätsanforderungen sind sicherlich förderlich für uns als Unternehmen, dessen Kernkompetenz nachhaltig gestaltete Verpackungslösungen und Wickelgüter sind. Unsere Produkte sind optimal an die Anforderungen der gesamten Wertschöpfungskette angepasst. Wenn es uns weiterhin gelingt, bewährte Lösungen zu optimieren, Erfolge kritisch als Momentaufnahme zu sehen und euphorischen Erfindergeist mit kundengerechten wirtschaftlichen Produkten zu verbinden, wird Paul & Co den Markt noch sehr lange Zeit bereichern.